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Ausgabe: 06. Oktober 2017

Gernot Gsellmann

Mit „Hochgefühl“ ins Tiroler Derby

„Das wird ein richtig hartes Stück Arbeit.“ Thomas Grumser stellt seine Amateure auf 90 Minuten und mehr Derby-Rackern ein – weil vor allem die Defensive von Kitzbühel gegen starke Gegner stets bestens funktionierte: 1:0-Sieg in Anif, 0:0 gegen Grödig! „Für die Liga haben sie da hohe Qualität, Hartl und Gruber machen einen guten Job.“ Trotzdem: Wackers Zweite will mit drei Punkten wieder nach vorne schauen. Dafür sollen auch etliche Profis, die Spielpraxis benötigen (wie Hamzic, Pirkl oder Egbe), helfen. 

Aber auch Kitzbühel könnte den Blick leicht nach oben richten – was Coach Alexander Markl bereits gestern – berufsbedingt – tun durfte: Er musste eine Baustelle am Hahnenkamm prüfen, gondelte bei strahlendem Sonnenschein hinauf. Das „Hochgefühl“ soll anhalten: „Wir fahren nach Innsbruck, um zumindest einen Punkt mitzunehmen. Was ich meiner Mannschaft zutraue. Denn die Leistungen waren in den vergangenen Wochen ganz gut.“ Es fehlte nur etwas der „Ertrag“. 

Eine schwere Aufgabe steht heute auch dem FC Kufstein bevor – auch wenn sich die Truppe von Markus Duftner in der Fremde (zehn von bisher geholten 16 Zählern) richtig wohl zu fühlen scheint. Doch Hohenems kassierte in der laufenden Saison erst eine Heimniederlage.