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Ausgabe: 12. September 2017

Gernot Gsellmann

Am besten wäre: Die Zukunft beginnt jetzt!

Wenn’s heute nur fünf Punkte geben könnte – dann wären die zwei verlorenen vom FAC-Spiel wieder eingespielt. Die Erste-Liga ist aber kein Wunschkonzert, sondern beinharte Arbeit. Gegen Linz zählt aber nur ein Sieg: Dafür hätte Coach Daxbacher auch zum dritten Mal in Folge keine Änderungen vorgenommen– wenn nicht Maak für ein Spiel gesperrt wäre.

Zu oft standen sich die Schwarz-Grünen in den ersten neun Partien (1. Quartal) der Meisterschaft selbst im Weg – auch wenn einige enge Partien (Austria Lustenau oder Liefering) zugunsten der Innsbrucker ausgingen: vorne nachlässig, hinten „zulässig“. „Aber das Gute an der Sache ist“, bleibt Kreativ-Offensivmann Martin Harrer optimistisch, „dass wir uns als Mannschaft immer mehr finden. Es ist eben vieles neu und vieles jung. Gerade das ist unser Steigerungspotential für die Zukunft.“ Das es heute abzurufen gilt.

Gegen eine Linzer Truppe, die vor dem Saison-Start noch als Geheimfavorit für die Top-2 galt, die Erwartungen aber nicht ganz erfüllen konnte. „Trotzdem eine gefährliche Mannschaft. Bei Standards mit Kopfbällen, mit Templ und Oppong im Angriff.“ Doch Wacker muss die Oberösterreicher, die erst am Freitag einen Sieg in Wattens verschenkten, schlagen. Auch wenn Kapitän Christoph Freitag (immer wieder Schwindelgefühle nach Belastung) weiter ausfallen wird. Mit Pirkl und Hamzic (die den Test bei den Amateuren gut bestanden) stehen dem Innsbruck-Coach jedoch wieder zwei starke Alternativen zur Verfügung.