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Ausgabe: 07. September 2017

Gernot Gsellmann

Erneuter Rückschlag – und keine Besserung in Sicht!

Die Länderspielpause sollte ihm eigentlich gut tun. Tat es auch. Bis gestern. Denn nach den beiden Trainings am Dienstag musste Wackers Kapitän Christoph Freitag w.o. geben! „Ich spürte am Morgen wieder den Druck im Kopf.“ Daher muss Coach Karl Daxbacher noch länger auf seinen Leithammel verzichten.

Gestern, während die anderen trainierten, machte er sich auf den Weg nach Bayrischzell. Zu Heilpraktiker Florian Müller, der auch einige Ski-Asse behandelt. „Ich hoffe, dass danach etwas weiter geht.“

Die Hoffnung von Kampfmaschine Freitag, zurück in den Fußball-Alltag zu kommen, war zuletzt groß: Nachdem in Steyr (im Cup) nach einem Kopfball-Duell die ersten Schwindelgefühle auftraten, gegen Kapfenberg nach einem Schlag ins Gesicht endgültig eine Diagnose erstellt werden musste. Die „übergangene Gehirnerschütterung“ löst nun bei Belastung immer wieder Druck- und Schwindelgefühl aus. Dem sollte ein Stufen-Programm Abhilfe schaffen. „Aber nach den beiden Trainings kann ich nicht mehr sagen, wann ich wieder am Platz stehen werde“, ist der 27-Jährige etwas ratlos, „es ist echt mühsam.“ Zumindest gegen FAC und Linz wird Daxbacher auf ihn verzichten müssen ...

Wie Wattens-Trainer Thomas Silberberger auf seinen Innenverteidiger Sandro Neurauter. Mit einem Muskeleinriss in der Schulter wird der Imster sechs Wochen fehlen. Daher werden drei die zwei zu besetzenden Positionen unter sich ausmachen: Stefano Pellizzari, Michael Steinlechner und David Gugganig – wobei letzterer durch seinen Linksfuß immer einen leichten Vorteil hat. „Egal wer spielt. Es ist wichtig, dass wir kompakter und zweikampfstärker als vor der Länderspielpause auftreten.“ Was im morgigen Heimspiel, beim Pflichtsieg gegen ein Blau-Weiß Linz mit seinen vielen Rackerern auch nötig sein wird.