b_350_1200_16777215_00_images_201516_Haxn_sta15.jpgSaisonende bedeutet für die meisten Fans kurzes Durchschnaufen, damit dies bis zur kommenden Europameisterschaft gut ausfällt, hat sich das tivoli12 magazin wieder in die Welt der Zahlen begeben und wird sich natürlich wieder mit der Damenabteilung, der zweiten Herrenmannschaft und natürlich den Profis beschäftigen. Da die Profis ihre Saison beendet haben, wird die Betrachtung mit ihnen gestartet.


Tore, Tore, Tore

527 Tore konnten in 180 Spielen bejubelt werden, das macht eine Torausbeute von 2,93 Toren pro Spiel. Ein durchaus hoher Schnitt.
Die meisten Tore erzielte dabei St. Pölten mit insgesamt 68, gefolgt von 65 Toren durch den FC Liefering. Noch vor dem FC Wacker Innsbruck auf Platz drei kommt der Kapfenberger SV mit 63 Toren. Auf Platz vier dann der FC Wacker Innsbruck mit 61. Das Schlusslicht bilden Wiener Neustadt mit 39 und der FAC mit 23 geschossenen Toren.

Die Verteidigung ziemlich unsortiert hatte der FAC. Am Ende standen 77 Gegentore zu Buche und auch der Tabellenneunte, die Austria aus Salzburg, legte ihren Fokus auf andere Dinge. Denn ansonsten hätte man wohl nicht 73 Tore kassiert. Der FC Wacker Innsbruck ist auf Platz sieben zu finden. 47 Gegentore in 36 Spielen waren es am Ende. Platz neun geht an den LASK mit 35 erhaltenen Toren und nur 34 Tore erhielt St. Pölten.

Von den Spielern am Erfolgreichsten war ein FC Wacker Innsbruck Spieler. Thomas Pichlmann sicherte sich mit 20 Toren die Torjägerkrone. Knapp dahinter steht Daniel Segovia von St. Pölten mit 19 Treffern in 36 Spielen. Auf Platz drei landet Julian Wießmeier, der mit 15 Treffern der beste Austria Lustenau Spieler ist. Dahinter befinden sich Rene Gartler (LASK) und Patrik Erler (Klagenfurt) mit jeweils 14 Treffern. Sefedin Chabbi (Lustenau) erzielt 13 Treffer. Fabiano (LASK), Hartl (St. Pölten) mit jeweils 11 und Elias und Marco Perchtold (beide Kapfenberg) mit 10 Treffern komplettieren die Rangliste jener, die 10 Tore oder mehr beisteuerten.

Doch nicht nur Thomas Pichlmann hat den FC Wacker Innsbruck jubeln lassen, auch andere Spieler waren an den Toren beteiligt. Alexander Riemann nimmt den internen zweiten Platz mit sieben Treffern ein. Dahinter folgen Christoph Freitag (6 Tore), Alexander Gründler und Florian Jamnig (beide 5), Alexander Hauser (3) Christian Deutschmann, Armin Hamzic, Henrik Ojamaa und Sebastian Siller (alle 2 Tore). Michael Augustin, Andreas Hölzl, Michael Lercher, Danijel Micic, Jürgen Säumel und Rami Tekir steuerten jeweils einen Treffer bei. Außerdem konnte der FCW durch ein Eigentor des Wr. Neustädters Pfingstner profitieren.

Schauen wir uns die Verteilung der Tore an, so kann man einen interessanten Trend beobachten. In der ersten Halbzeit waren die Spieler von St. Pölten daheim offenbar motivierter als die restlichen Mannschaften. 32 Tore erzielte man. Die Spieler des FC Liefering folgen auf dem zweiten Platz mit 31 Toren. Die Spieler des FC Wacker Innsbruck und des LASK waren in der ersten Halbzeit nur für 28 Tore zu haben.
In der zweiten Halbzeit dreht sich das Bild und man kann durchaus ein Überraschungsteam ausmachen. Der Kapfenberger SV erzielte einen Großteil seiner Tore, genauer gesagt 37, in der zweiten Halbzeit. Da jedoch der LASK genauso motiviert war, teilen sich die beiden Vereine die Spitze. Auf Platz drei folgt St. Pölten mit 36 Toren, der FC Liefering mit 34 und der FC Wacker Innsbruck mit 33 Toren. Schlusslicht ist der FAC mit zehn geschossenen Toren in der zweiten Halbzeit.

Besonders gerne erhielt Austria Salzburg die Tore in der ersten Halbzeit. 37 von 73 Gegentreffern waren es am Ende der Saison. Der FAC liegt mit 33 Toren hier deutlich zurück. Im absoluten Spitzenbereich liegt der FC Wacker Innsbruck. Hier konnte man sich auf den neunten Platz kämpfen, mit 17 Gegentreffern erhielt man eines weniger in der ersten Halbzeit als der LASK und drei mehr als St. Pölten (14). In der zweiten Halbzeit verändert sich das Bild doch etwas. 44 Tore kassierte der FAC in der zweiten Halbzeit und das sind sieben Gegentreffer mehr als Austria Klagenfurt. Auf Platz fünf findet sich der FC Wacker Innsbruck wieder. 29 Gegentreffer in der zweiten Halbzeit sprechen dann nicht unbedingt für die richtige Ordnung in der Mannschaft. Der neunte Platz geht an St. Pölten mit 20 Gegentreffern und 19 Gegentreffer hat der LASK erhalten.

Schauen wir uns den FC Wacker Innsbruck genauer an, dann sieht man, dass man daheim in der ersten Halbzeit dreizehn Tore geschossen hat und in der zweiten Halbzeit siebzehn. Zum Vergleich, Liefering schoss 19 in der ersten und 23 in der zweiten Halbzeit.
Auswärts war man vor allem in der ersten Halbzeit sehr stark. 15 Treffer stehen hier zu Buche, während man in der zweiten Halbzeit nur mehr 16 Treffer erzielen konnte. Zum Vergleich, St. Pölten folgt auf Platz zwei mit 14 Treffern in der ersten Halbzeit und der LASK mit 23 erzielten Toren in der zweiten Halbzeit.
Wäre nur die erste Halbzeit gespielt worden, dann hätten sich die Zuschauer nur über sieben Gegentreffer des FC Wacker Innsbruck ärgern müssen. In der zweiten Halbzeit erhöht sich die Zahl der erhaltenen Treffer auf 18. Erneut der Vergleich: Kapfenberg kassierte in der ersten Halbzeit 20 Gegentore, der FAC musste in der zweiten Halbzeit 25 mal den Ball aus dem Leder holen.

In der ersten Halbzeit musste nur der LASK einmal weniger hinter sich greifen, in der zweiten Halbzeit war auch der LASK mit sieben Gegentreffern ungeschlagen.
Auswärts spiegeln sich die beiden Halbzeiten. Sowohl in der ersten, als auch in der zweiten Halbzeit kassierte der FC Wacker Innsbruck annähernd gleich viele Tore. In der ersten Halbzeit waren es zehn, während es in der zweiten Halbzeit elf Gegentore waren. Spitzenreiter in der ersten Halbzeit war Austria Salzburg mit 19 Gegentreffern und St. Pölten mit sechs Gegentreffern. In der zweiten Halbzeit waren die Austrias aus Salzburg und Klagenfurt gleich konzentriert. Zwanzig Mal erhielten beide einen Treffer, während der LASK nur neun Gegentore zuließ.

Eigentore

Wie bei den letzten Statistikausgaben wollen wir nicht jene Spieler vergessen, die so manche Orientierungsschwierigkeit gehabt haben: Andreas Pfigstner (2, Wiener Neustadt), Andreas Bammer (1, Austria Salzburg), Tomasz Wisio (St. Pölten), Christian Haselberger (FAC), Lukas Tursch (Austria Lustenau), Manuel Haas (Kapfenberg) und Thomas Burghuber (Austria Salzburg) durften ihre Treffer als Eigentore in den Archiven niederschreiben.

Tabellen

Besonders im Herbst schaute man gerne auf die Tabelle, befand sich der FC Wacker Innsbruck doch an der Spitze. Mit 38 Punkten (11 Siege, 5 Unentschieden, 3 Niederlagen) konnte man St. Pölten (12,2,5) und den LASK (11,3,5) auf Distanz halten. In der Frühjahrstabelle änderte sich das Bild jedoch. Während St. Pölten mit 42 Punkten (14 Siege,0 Unentschieden,3 Niederlagen) vor dem LASK mit 36 Punkten blieb, stürzte der FC Wacker Innsbruck auf Platz sieben ab. Sechs Siege, drei Unentschieden und acht Niederlagen ergeben 21 Punkte, lautete am Ende der Saison das Fazit.

Auch zuhause tat man sich bekanntlich sehr schwer und landete in dieser Tabelle auf den fünften Tabellenplatz. Sechs Siege, sieben Unentschieden und fünf Niederlagen gab es zu bestaunen, die 25 Punkte ausmachten. Während der LASK mit 13 Siegen, 2 Unentschieden und drei Niederlagen 41 Punkte holen konnte. St. Pölten folgte mit 38 Punkten (12 Siege, 2 Unentschieden und 4 Niederlagen). Auswärts konnte jedoch der FC Wacker Innsbruck sehr stark agieren. Mit 11 Siegen, einem Unentschieden und sechs Niederlagen reihte man sich auf Platz zwei mit 34 Punkten ein. Nur noch besser war St. Pöllten, die 42 Punkte erreichen konnten. 14 Siege und vier Niederlagen waren dafür nötig.

Spezialwertung

Vier Westderbys gab es in der diesjährigen Saison zu bestaunen und es sollte eine ausgeglichene Statistik werden. Einen Sieg, zwei Unentschieden und eine Niederlage gab es für das jeweilige Team. Selbst die Torausbeute ist ausgeglichen. Jeder der beiden Teams (FC Wacker Innsbruck und Austria Salzburg) konnte sieben Mal jubeln und musste sich über sieben Gegentreffer ärgern.

Im 2. Teil legen wir den Fokus auf die Bad Boys der Liga, die Einsatzzeiten der Spieler und sehen uns die Zahlen des Österreicher Topfes und die Besucherstatistik genauer an.

 

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Alexander Riedling Alexander Riedling

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