Weiterlesen: Setz dich nieder, nimm dir ein KeksDie einen glauben ans Christkindl, die anderen an Santa Claus. Und manche an den FAC. Die Athletiker aus Floridsdorf sind gern gesehene Gäste in den Stadien, bleiben nicht lang und lassen Geschenke da. Wie das Christkind. Oder eben Santa Claus. Nur, man muss nicht unbedingt das ganze Jahr brav gewesen sein. Schauen wir mal, ob sich die Wiener auch dieses Mal von ihrer besten Seite zeigen – oder doch den inneren Krampus entdecken. Oder Knecht Ruprecht. Es ist halt alles immer ein bisserl kompliziert.

Weiterlesen: All-MählichDie Herbstsaison nähert sich langsam dem Ende, und von den Vorhersagen ist wenig übrig geblieben. Nur allmählich nähern sich die prognostizierten Favoriten ihrer Form, kristallisieren sich aber auch kleine Überraschungen heraus. Und mitten unter diesen Überraschungen – Roman Mählich und sein SC Wiener Neustadt. Vor der Saison als Mittelständler eingeschätzt, nach einigen Runden als Sternschnuppe mit Ablaufdatum, führen sie auch nach 16 Runden noch immer die Tabelle an. Ein harter Brocken, der da auf den FC Wacker Innsbruck wartet.

Weiterlesen: Unter der Lupe: Dimitry Imbongo BoeleBeim Testspiel gegen eine Mittelgebirgsauswahl stand Dimitry Imbongo Boele im Fokus des Interesses. Der Stürmer lief bereits im mit seinem Namen und der Nummer 18 beflockten Trikot auf. Das tivoli12 magazin sah ihm auf die Beine und präsentiert euch seine ersten 20 Minuten für Schwarz-Grün, in denen er gleich zwei Tore erzielte.

Weiterlesen: Des isch unsa Schnaggler PreisAllerheiligen kommt. Doch bevor es soweit ist, verkleiden sich so manche Mädels und Jungs, ziehen durch die Straßen, singen, sagen Sprüche, ja beinahe Beschwörungsformeln auf, oder sind stumme Zeugen des Heischebrauchs. Heischen, das heißt, Gaben erbitten, man will ja etwas mitnehmen, wenn man unterwegs ist. Die Heischegruppen unterscheiden sich aber ordentlich. Manche traditionell, seit alten Zeiten überliefert, aber mittlerweile schon fast selten zu sehen. Die anderen mit Zulauf, boomend, ein Ideenimport, der so gar nicht hierher passt, aber doch Fuß gefasst hat und das Alte verdrängt. So, entschuldigung, jetzt hab ich selbst den Faden verloren... Wollt ich von Krapfenschnappern und Halloween schreiben oder von Wacker Innsbruck gegen das Kunstprodukt Liefering...?

Weiterlesen: Weit weg von KonstanzDie Printmedien wissen es. Der Rundfunk weiß es. Im TV sagen es Moderatoren wie Experten. Im Netz sind soziale Netzwerke und Fußballseiten voll davon. Wacker Innsbruck ist derzeit wie eine Achterbahn-Fahrt. Nein, wie ein Schnurlostelefon. Neben der Basisstation einwandfrei, aber je weiter man sich davon entfernt… Tja, nichts wie Rauschen. Kein Wunder, dass der bislang einzige Auswärtssieg im 17 Kilometer entfernten Wattens gelang. 184 Kilometer nach Lustenau scheinen da erschreckend weit weg. Innsbruck ist weit weg von Konstanz.

Weiterlesen: Die Angst des Kärntners beim FußballMan sagt, wenn man in Kärnten Fußball schauen will, fährt man nach Udine. Oder nach Graz. Neuerdings auch ins Lavanttal, wobei... Besser nach Udine. Die Kärntner Seele ist eine zerrissene, lebenslustig und tieftraurig zugleich, voller Energie und voller Angst. Das zeigt sich auch beim Fußball, der nie wirklich Fuß fassen konnte in Kärnten. In dieser Welt sucht die Klagenfurter Austria ihr auskommen.

Weiterlesen: Underworld?Wir schreiben das Jahr 1469. Hartberg wurde von kaiserlichen Truppen erobert und dem Herrschaftsbereich des Königs von Ungarn entzogen. Wenige Jahre später drang ebendieser, Matthis Corvinus, in das Gebiet ein und zerstörte die Stadt (erstmalige Nennung als Stadt 1286).

Weiterlesen: Schöne Dinge mausgrau„Grau ist alle Theorie“ sagt Mephisto zu Faust. Und er muss es ja wissen, kennt er ja auch die Krönung aller Theorie, die Statistik. Denn dort steckt der Teufel im Detail. In schönen Zahlen, die all das beweisen, was ich will. Oder widerlegen. Der beste Lückenfüller für alle TV-Stationen und Printmedien, ob mit Klasse oder aus dem Boulevard. Ein Glas Rotwein ist ebenso gesund wie eine Stunde Fitnesscenter. Die Todesrate der in den USA in Pools Ertrunkenen steigt und fällt mit der Anzahl der Filme, die Nicolas Cage dreht. Ein Hoch der Statistik. So hoch, dass wir sogar einen Tag dafür haben: den 20. Oktober - am Freitag ist Weltstatistiktag, juhuu! Ach ja, und Wacker spielt gegen Ried.

Weiterlesen: Wie eine Fata MorganaEs ist schon lange her, dass Wacker Innsbruck einen erfolgreichen Auftritt im Cup hinlegen konnte. So nah und doch so weit. Seit 1993 konnte man in diesem Bewerb nicht mehr reüssieren, nicht einmal der dreifache Meister und Seriensieger zur Jahrtausendwende konnte sich den Titel sichern. Aufsteiger Kärnten, Regionalligist Pasching - die Kleinen wurden zum Stolperstein für die Tiroler. Genau das will man sehen im Pokalbewerb: Überraschungen, Blamagen, Sensationen. Und genau darauf hoffen die vermeintlich „Kleinen“, wie etwa der Sportklub Amstetten.

Weiterlesen: Sie haben keine Wahl!Also, naja, natürlich haben Sie eine Wahl. Sie haben die Wahl, zur Wahl zu gehen. Und dort haben sie dann die Wahl zwischen kurzen Beinen und langen Nasen, zwischen Bliamln und Pilzen, zwischen Blauäugigen und solchen, die ihnen das Blaue vom Himmel erzählen. Aber sie haben keine Wahl, also die, die einen. Die in Schwarz-Grün, die mit dem goldenen Stern über dem Wappen. Die haben keine Wahl. Gegen Wattens gibt es nämlich nur eines: Innsbruck muss gewinnen.

Weiterlesen: Alte BekannteManche Fußballer werden zu Legenden nicht nur über ihr Spiel, sondern weil sie dem Verein treu bleiben. Robert Wazinger etwa. Von der WSG ins Tivoli gelotst, spielte er bei Millionenclubs und Pleitegeiern, bei Meistern und Regionalligisten, 18 Jahre lang nur Innsbruck. Solch treue Seelen finden sich immer seltener, die neuen Vereinsstrukturen verhindern das. Und dann gibt es andere, die müssen die Welt entdecken, Neues kennenlernen. Die müssen hinaus, aufs Land, in die Länder. Manchmal finden sie auf ihrer Reise nicht nur Unbekanntes, sondern treffen auf alte Bekannte. Etwa, wenn der FC Wacker in Kapfenberg zu Gast ist.