Weiterlesen: SchlusspfiffAus, vorbei und auf eine verrückte Saison den Deckel drauf gehauen! So gegen 21.15 Uhr ist für unseren FC Wacker Innsbruck vergangenen Freitag eine Saison voller Gegensätze zu Ende gegangen. Vor 11 Monaten ist man angetreten um die Liga zu rocken. Aus dem Rock & Roll wurde aber recht bald ein Tanz auf Rasierklingen. Dann ist aber viel passiert. Diese Rasierklingen sind dann wohl für einige zu scharf geworden. Ex-Trainer Maurizio Jacobacci zerschnitt sich dabei das Vertrauen der Mannschaft und schlussendlich auch unserer Vereinsführung. In drei von vier Tiroler Derbys schnitten sich die Schwarz-Grünen ins eigene Fleisch und so ganz nebenbei wurde aufgrund dieser desolaten Vorstellungen die Liebe zwischen Mannschaft und ihren Fanclubs zerschnitten.

Weiterlesen: Gelungener AbschiedSo was hatten wir doch schon einmal. Ein 3:0 gegen den SV Horn in einem Saisonfiale am Tivoli. Richtig, am 29 Mai 2015 hat der FC Wacker Innsbruck im sogenannten "High-Noon" Abstiegswestern den SV Horn in die Regionalliga geschossen. Und jetzt ratet einmal, wer den Torreigen damals vor 14 000 (!) Zuschauer in der dritten Minute eröffnet hat. Alexander Hauser ist das gewesen. Jener Hauser, den die Tivoli Nord zu seinem Abschied am vergangenen Freitag mittels Spruchband "Alex Hauser-Fußballgott" ehrte.
High Noon hat es diesmal nur für die Waldviertler geheißen. Dieses Spiel hatte alles zu bieten. Spannung, tolle Szenen, vergebene Elfer und Rekorde - einen Abschied wie im Märchen und doch noch ein versöhnliches Ende dieser Saison am Tivoli.

Weiterlesen: Wie Pech und SchwefelMan weiß es ja, wie nah Pech und Unglück zusammen liegen. Aber Schwarz-Grüne wissen es seit den letzten Tagen sehr genau... nicht einmal 20 Sekunden.
So geschehen am Freitag in Lustenau, als der FCW Sekunden vor dem Schlusspfiff doch noch den entscheidenden Gegentreffer hinnehmen musste. Dem nicht genug, wiederholte sich das Ganze am Montag beim Schlager gegen den Linzer ASK wieder. Dazwischen lagen zwei unterschiedliche Spiele, eine Riesenparty und ein schwindliger Schiedsrichter.

Weiterlesen: Ist die Luft etwa draußen?Luft ist wichtig, schließlich braucht man die ja zum überleben. Gerät die Luft in Bewegung, kann es mitunter auch ganz schön ungemütlich werden. Aber sind wir uns ehrlich, ein "Tornado" ist schon lange nicht mehr durchs Tivoli gebraust. Das ist in der 104 jährigen Geschichte des FC Wacker Innsbruck allerdings schon einigemal passiert. Keine Sorge, zerstört wurde dabei nichts. Außer vielleicht so mancher Traum eines Gegners. Aber es gibt auch ein Lüftchen, das mögen Schwarz-Grüne seit Ewigkeiten nicht - den Föhn oder auf Tirolerisch gesagt, den "Summerwind".

Weiterlesen: Geister- statt EuropapokalAuch wenn zahlreiche Liefering-Spieler vor kurzem einen Hauch von Europapokal verspürten, am Dienstag wurde im "Das Goldbergstadion" wohl eher ein Geisterpokal angepfiffen. Offiziell verirrten sich 228 Zuschauer in die ehemalige "Untersbergarena". Das Ordnerteam und die zahlreich angetretene Exekutive wohl mit eingerechnet. Wenn man jetzt böse wäre, könnte man beide Mannschaften auch noch dazu rechnen. Aber die sahen dem Treiben am Feld alles andere als zu. Beide Teams rannten sich da wahrlich die Seele aus dem Leib. Grad so, als wäre eine übrig gebliebene Hexe aus der Walpurgisnacht hinter ihnen her gewesen.