Weiterlesen: Den Anschluss geschafftDie Bahn ist schnell, die Bahn ist zuverlässig, die Bahn steht nicht im Stau. Aber lässt sich der Schienenverkehr mit dem Fußballgeschehen überhaupt vergleichen? Nur bedingt, oder vielleicht doch etwas... Es gibt doch die Redewendung, "der Zug ist abgefahren". Das wäre fast der Fall gewesen, wenn der FC Wacker Innsbruck noch vor der Länderspielpause in Wr. Neustadt verloren hätte. Dann wäre der Rückstand auf das Spitzenduo der Liga auf fast uneinholbare 10 Punkte angestiegen. Womöglich wäre da der Zug Richtung Bundesliga vorerst ohne uns abgedampft. Aber Wackers Lockführer hat die schwarz-grüne Garnitur geschickt aus dem tiefen Tal der Tränen gelenkt.
Über das Tabellenschlusslicht FAC sollte dann der Anschluss zu den Hochgeschwindigkeitszügen der Liga geschafft werden. Doch zu Beginn dieses „ungleichen“ Duells zeigte sich unser FCW wie eine behäbige Dampflock. Die Gäste aus Wien, die ja schon das ein oder andere Mal mit der Bahn nach Innsbruck gereist waren, haben vorerst das schnellere Gleis erwischt. Die Wackere Lock hatte da so ihre Schwierigkeiten mit zu dampfen.

Weiterlesen: Von Felsbrocken und anderen WeisheitenFreitagabend in Wr. Neustadt bei eisigen Temperaturen und ein Spiel, das den Zuschauern trotz spielerischer Magerkost so richtig eingeheizt hat. Manche sahen das „Spitzenspiel“ der Sky Go Ersten Liga zwischen den Tabellenführer SC Wr. Neustadt und unseren FC Wacker Innsbruck (fünfter) eher als Langweiler, oder fad. Spielerisch hat sich da nicht viel getan. Es hat eine kleine Ewigkeit gedauert, bis sich die Blauen nach vorne getraut haben und das Tor von Christopher Knett gefährdet wurde. Ihr Trainer wollte augenscheinlich den FC Wacker Innsbruck mit jenen Mitteln schlagen, welche die Schwarz-Grünen bei der ersten Begegnung in dieser Saison am Tivoli angewandt haben - Ball und Spiel dem Gegner überlassen und eiskalt zuschlagen. Das Spiel des SC Wr. Neustadt also. Dass das aber wieder nicht geklappt hat, lag am FC Wacker Innsbruck. Die Unseren hatten zwar mehr den Ball. Aber so leicht hat man sich nicht locken lassen. Es entwickelte sich ein Rasenschach vom feinsten.

Weiterlesen: Nun ists passiert - blamiertJeder blamiert sich so gut er kann. Der FC Wacker Innsbruck regelmäßig im Cup. Gut, der Cup hat eigene Gesetze und man kann da schon ausscheiden. Gegen wen auch immer. Ob unglücklich ausscheiden, mit fliegenden Fahnen untergehen, alles egal, aber doch nicht gegen Regionalligisten regelmäßig den Hintern versohlt bekommen. Vier Gegentore gegen biedere Amateure sind für die Fans des FC Wacker Innsbruck wie ein Stich ins Herz. Und obendrein ein Anschlag auf die nicht gerade vollgestopfte Vereinskasse.

Weiterlesen: GruselfaktorMan stelle sich vor, es ist bald Halloween. Dunkel ist es, dunkel auf der Fahrt zur Party, dazu bitterkalt und es weht einem ein schauriger Wind um die Ohren. Hell erleuchtet ist nur der Partyort - das Goldbergstadion am Fuße des Salzburger Unterbergs. Der Wind lässt die ohnehin spärlichen Grade noch viel kälter erscheinen. Was wird es am Vorabend des Halloween wohl geben. Süßes oder wieder einmal saures?

Weiterlesen: Oh nein!Das darf doch nicht wahr sein. Den Tabellenführer phasenweise an die Wand gespielt, bis zur 94. Minute geführt und am Ende das Spielfeld mit gesenkten Köpfen verlassen. So könnte man den Freitagabend aus Sicht des FC Wacker Innsbruck sehen. Dieses Spiel hatte so einiges zu bieten. Besonders die Innsbrucker boten den 3702 Fans am Tivoli einen hervorragenden Fußball. Weil es aber die Unseren verabsäumt haben, den Sack vorzeitig zu schließen und der SV Ried in letzter Sekunde der völlig unverdiente Ausgleich gelang, verspürten unsere Anhänger nach dem „Rausch“ der vorangegangenen 94 Minuten, einen Riesenkater. Und das von einer Sekunde auf die Andere.