b_350_1200_16777215_00_images_201516_rundum_gloeckner.jpgDer FC Wacker Innsbruck trennte sich vor einer Woche vom bisherigen Damen-Trainer Stephan Glöckner und somit endete eine knapp fünf Jahre andauernde Ära. Das tivoli12 magazin schaut mit einem kleinen Statistikteil auf diese Ära zurück.

 

Bilanz der Bundesliga

95 Spiele durfte Stephan Glöckner hauptverantwortlich für die erste Damenmannschaft sein und schaffte eine sehenswerte Bilanz. 48 Spiele konnten gewonnen werden, 32 wurden verloren und 15 Spiele endeten mit einem Remis. Somit wurden in den 95 Spielen 159 Punkte erzielt, was einen Schnitt von 1,79 Punkte pro Spiel ausmacht.
Die wohl beste Saison bestritt man 2011/12, als man zwölf Siege, zwei Unentschieden und vier Niederlagen einfuhr. Das ergibt 38 Punkte von 54 möglichen Punkten. Dies stellt auch die beste Saison dar. Auf den Plätzen folgt die Saison 2012/13 mit 34 Punkten, 2010/11 mit 32 Punkten, Saison 2014/15 mit 29 Punkten und 13/14 mit 23 Punkten.

Die beste Saison in Sachen Torverhältnis konnte 2012/13 abgelegt werden. 57 geschossene Toren standen nur 25 erhaltenen gegenüber. 2011/12 waren es noch 57 geschossene und 32 erhaltene gewesen.
Insgesamt wurden unter der Regie von Stephan Glöckner 233 Tore erzielt und 167 Tore wurden erhalten.

Bilanz des Cups

Ähnlich den Ergebnissen der Bundesliga sollte die Saison 2011/12 die beste werden. Schaffte man es doch ins Finale gegen Neulengbach, wobei man sich dort mit 4:0 geschlagen geben musste. Zwei Mal konnte man das Halbfinale (2010/11 und 2012/13) schaffen, zwei Mal war schon im Viertelfinale (2013/14 und 2014/15) Endstation.

Das tivoli12 magazin möchte sich natürlich für die Kooperation in den letzten Jahren bedanken und wünscht für die kommenden, privaten und beruflichen Aufgaben viel Glück!

Mit Stephan Glöckner verlässt auch sein Co-Trainer Manuel Pircher die Damen.

b_350_1200_16777215_00_images_201516_rundum_zoran.jpgNeue Betreuer für die Bundesligadamen

Nach der einvernehmlichen Trennung von Stephan Glöckner kehrt ein „alter Bekannter“ zurück zum FC Wacker Innsbruck: Zoran Tanaskovic, der mit den Wackerdamen bereits drei Jahre lang bis 2009 gearbeitet hat. Sein Co-Trainer ist Josef Kranebitter, der Vater unserer wackeren Stefanie, einer U19-Nationalteamspielerin.

Neuer, alter Schwung

In die erste Trainerphase bei den Schwarz-Grünen sind einige einschneidende Ereignisse gefallen: Durch die Übernahme der Damenabteilung des IAC unter der Ära des Obmanns Gerhard Stocker muss das Team zwangsweise in die 2. Liga absteigen. Zoran Tanaskovic gelingt es die erfahrenen und erfolgreichen Spielerinnen von einem Verbleib zu überzeugen und so gelingt ungeschlagen der sofortige Wiederaufstieg in die Bundesliga. Äußerst erfolgreich geht es dann mit dem Vizemeistertitel und der Teilnahme am Cupfinale weiter. 2009 trennen sich die Wege aus verschiedensten Gründen, auch weil der nun mehr wieder zurückgekehrte Trainer die „Welt des Trainers bei den Herren“ kennen lernen möchte. So betreut er in der Zwischenzeit die Teams von Rietz, Kematen und Union Innsbruck.
Jetzt sucht er mit den Damen des FC Wacker Innsbruck einen gemeinsamen Weg, um wieder erfolgreicher in die Zukunft blicken zu können. Der derzeit vorletzte Tabellenplatz ist nicht der Anspruch von Spielerinnen und Trainer. Es gilt einmal die Verletztenliste in den Griff zu bekommen und neue Ziele zu definieren. Kurzfristig heißt das Ziel natürlich der Klassenerhalt, jedoch längerfristig gedacht möchte man sich schon wieder im Mittelfeld der Tabelle etablieren.

Der „zweite Mann“

Die beiden Betreuer kennen einander aus langer gemeinsamer Fußballzeit sehr gut und sind miteinander befreundet. So wird der neue Co-Trainer Alois Kranebitter sicherlich nicht nur ein Auge auf seine Tochter werfen, sondern den Damen des FC Wacker Innsbruck mit Rat und Tat zur Seite stehen und „seinen Chef“ entsprechend unterstützen. Auch er hat mit verschiedenen Teams bereits ausreichende Erfahrung als Trainer sammeln können und versteht sicherlich als Vater einer Spielerin die spezielle Situation besonders gut.

Den beiden neuen Trainern wünschen wir mit dem Bundesligateam der Damen alles Gute und viel Erfolg für die künftigen Aufgaben!

Autoren: Alexander Riedling & Heidi Roznovsky

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